Der Garten der Generationen ist ein Ort, an dem Menschen aller Altersstufen gemeinsam leben, spielen, arbeiten, lernen und wachsen. Der konkrete Platz der Gemeinschaft in Herzogenburg ist dabei ein zentraler Knotenpunkt eines viel größeren Netzwerks. Es wird Menschen geben, die ständig oder phasenweise dort wohnen oder arbeiten, und andere, die sich sehr regelmäßig oder nur zeitweise dort aufhalten.

Das Zentrum aller Aktivitäten wird das geplante Gemeinschaftshaus sein. Es wird mit einer großen Gemeinschaftsküche, Vorrats- und Wirtschaftsräumen und einem Mehrzwecksaal ausgestattet, der auch als Speisesaal und Veranstaltungssaal benutzt werden kann. In allen Bereichen wollen wir auch die räumlichen Bedürfnisse der Kinder berücksichtigen, damit diese z.B. auch in der Küche ihren Platz zum Kochen haben. Weiters sind ein Büro, ein Café und Platz für einen kleinen Bio-Laden geplant. Zur Entspannung möchten wir eine Wohlfühl-Oase mit Sauna und Hammam schaffen. Für die Bewohner vor Ort planen wir eine gemeinschaftliche Waschküche und einen Trockenraum.

Im Siedlungsprojekt wollen wir für ca. 100 Menschen privaten Raum zum Wohnen und teilweise auch zum Arbeiten schaffen. Es sind Wohnungen für ältere Menschen, größere Wohneinheiten für Familien mit Kindern, Singlewohnungen und Möglichkeiten für Wohngemeinschaften geplant. Zum Arbeiten wollen wir Werkstätten, Büroinfrastruktur und Praxisräumlichkeiten für gemeinsame Nutzung schaffen. Bei allen Bauten und dem Betrieb aller Einrichtungen soll möglichst ressourcenschonend vorgegangen und der "ökologische Fußabdruck" minimiert werden.

Die Gartenlandschaft wird nach Prinzipien der Permakultur geplant und beinhaltet Kräutergärten, Treffpunkte, Streuobstwiesen, Spielplätze, Rückzugsbereiche, Blumenwiesen, wilde Natur usw. Teile des restlichen Grünlands werden für den gemeinschaftlichen biologischen Obst- und Gemüseanbau und das Selbst-Ernte-Feld verwendet.

Die konkrete Umsetzung, das heißt der Bau und Ausbau aller Bereiche, hängt immer von den jeweils vorhandenen Ressourcen ab. Das heißt, dass immer dann ein neuer Teil realisiert werden kann, wenn dafür genügend Geld und Arbeitskraft vorhanden sind, wenn eine Gruppe die Hauptverantwortung für den Bereich übernimmt und das Vorhaben den Bedürfnissen und Prioritäten der Gemeinschaft entspricht. Die Gemeinschaft wie auch ihre Einrichtungen wachsen nach dem organischen Prinzip.

Leben_im_GdG
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